Dienstag, 10. Juli 2012

Do it Yourself - Teil 1 Netzschwimmerposen

Bei fast allen Montagen der Wallerangelei kommen sie zum Einsatzt. Zur Bisserkennung sind sie absolut notwendig. Ich wage zu behaupten, dass sie bei den meisten Methoden nicht mehr wegzudenken sind. Die Rede ist von der Pose. Wie viele Montagen gibt es wo man sie einsetzt?!

Leider stelle ich immer wieder fest, wie schlecht verarbeitet oder absolut sinnfrei doch manche Hersteller seine Posen auf den Markt bringt.

Die meisten Fehler sind:

- zu weiche Posenkörper

- ausbrechende Knicklichthalter

- Posenkörper die sich mit Wasser voll saugen

Alles führt meist zur Unbrauchbarkeit... Abhilfe schafft hier der Eigenbau.





Als Grundlage dienen da von Berufsfischern sogenannte Netzschwimmer. Das sind aus PVC Schaum geformte "Eier", welche als Auftriebskörper für die Netze benutzt werden. Diese Dinger sind meiner Meinung nach so robust, dass man, wenn einmal damit eingedeckt, nie wieder Posen kaufen muss. Dazu kommt noch, dass der Selbstbau deutlich billiger ist, als sich im Handel einzudecken.

Was man für den Bau benötigt:

Netzschwimmer mit gewünschtem Auftrieb (150-200g)
( Hier erhältlich:  http://www.engel-netze.de/ )
Druckluftgewebeschlauch mit 3.5-4mm Innendurchmesser(Außendurchmesser nach Netzschwimmer)
Heißkleber oder 2K Kleber
Lackfarbe Kunstharz Farbe nach Wahl (am besten für Außenanwendung)


Als erstes klebt man den Druckluftschlauch in den Netzschwimmer, sollte aber nicht mit dem Kleber sparen. Je besser der Schlauch verklebt ist, desto länger hält die Pose.
Danach kann es auch schon an die Farbe gehen. Man solte ruhig 2-3 Durchgänge lackieren damit die Oberfläche wiederstandsfähiger und Robuster gegen Kratzer ist!
Eigentlich ist die Pose jetzt schon fertig, man kann aber noch ein Loch in den Körper bohren, um dort dann ein Knicklicht einstecken zu können.

Und Fertig ist die Pose!


Viel Spass beim Nachbauen!




Montag, 9. April 2012

Frühjahrsputz in der Tacklebox!

Jedes Frühjahr immer wieder das gleiche Schauspiel. In der vergangenen Saison wurde viel gefischt, ausprobiert, für gut befunden oder als Fehlgriff abgetan. In der Zeit sammelt sich dann bei mir immer mehr Zeug in der Tacklebox und im Schrank an, das ich im Frühjahr einmal komplett alles auf einen Haufen schmeiße und sortiere. Alte Vorfächer, egal ob Mono oder Geflecht, werden aufgeschnitten und die Haken wieder weggepackt. Ist dann alles wieder in der gewünschten Ordnung, ziehe ich aus den gewonnenen Erfahrungen meine Schlüsse und bastel darauf aufbauend meine neuen Montagen und Rigs. Das hilft mir immer nicht allzuviel unnötiges an Tackle mit ans Wasser zu schleppen, denn wenn ich keinen Trolly mit habe freue ich mich immer über jedes Gepäckstück weniger ;-)


Sonntag, 12. Februar 2012

Deutschland in fester Winterhand!

Ich sitze mit kurzer Hose und T-Shirt am Wasser und bin am Köderfische stippen. Auf einmal bekomm ich ein heftigen Biss und ich merk das der Fisch größer ist. Ein Schuppenkarpfen von ca. 4pf liefert mir an meiner 6m Bolo-Rute einen genialen Drill. Die Sonne scheint, die Fische beißen und das Bier schmeckt richtig gut. Was kann es besseres geben? Plötzlich schrecke ich durch einen schrägen Ton zusammen. Was zum Teufel...? Es ist mein Wecker. Pünktlich um halb 6 klingelt er in unaufhörlicher Manier bis ich mich aufgerafft habe und ihn ausstelle. Verdammer Mist... alles nur geträumt. Draußen ist es schweine Kalt, ein Blick auf das Thermometer lässt mich zusamm schrecken. -17°C!!! Das kann doch nicht wahr sein... Die ganzen geschmiedeten Pläne dieses Jahr sehr früh mit dem fischen anzufangen werden durch diese Kälte zunichte gemacht. Der See ist komplett gefrohren und auch der Fluss ist kritisch. Komplett bedeckt mit Eisschollen lässt auch dieses Gewässer kein fischen an sich zu. Was kann man da machen? Bleibt wohl vorerst nur das träumen von den warmen Zeiten...










Frostige Grüße,

Steffen

Samstag, 14. Januar 2012

Neues Tackle für 2012

Die letzte Zeit habe ich lange gegrübelt was für Rollen und Schnur ich mir für meine beiden Selbstgebauten Ruten anschaffe. Nun  ist die Entscheidung gefallen und ich finde die Kombi passt einfach perfekt.
Als Rollen habe ich mir die Penn Sargus 8000 ausgesucht, welche in der kommenden Saison zeigen kann was sie so drauf hat. So macht sie einen klasse eindruck. Robust, Voll-Metall und hohe Penn Qualität. Ich bin gespannt ;)
Die Schnur ist mal etwas komplett anderes und ich werde auch noch nicht verraten um welches Fabrikat es sich handelt ;) Erst wenn ich sie die Saison durchgefischt habe, werde ich ein wenig drüber berichten. Doch schon beim ersten begutachten hat mich die Schnur überzeugt. Sie ist sehr rund, geschmeidig, sehr glatt und die Leuchtkraft ist einfach der Hammer. Man müsste blind sein um diese Schnur in der Dunkelheit zu übersehen.


Rückblick in den Sommer Teil 2

Ein weiteres Video von dem Treffen in Thüringen. Hier biss der Fisch direkt nach dem Auslegen an Marios Rute. Er gab sie an Mike ab und er durfte den Fisch drillen.


Sonntag, 8. Januar 2012

Live vom Wasser - Das Wasser steigt stark!

Die vielen Niederschläge in den letzten Tagen ließen auch den Pegel der Weser von 0.80m auf 4m ansteigen.
Dennoch ist die Spitze noch lange nicht erreicht, da wird bestimmt noch einiges kommen!


Dienstag, 3. Januar 2012

Rückblick in den Sommer

Da jetzt ja eine Durststrecke mit der Wärme herrscht, hier mal ein Video aus dem Sommer wo ich auf einem Wallerseminar im Osten Deutschlands war. Dort hatte ich mit ein paar Freunden viel Spass und habe auch ein paar neue Freunde kennengelernt.

Neben neuen Bekanntschaften konnten wir auch ein paar Fische fangen ;-)

Hier ist das Video von Matthias, der sein ersten Wels fangen konnte.


Petri und viel Spass beim gucken !!!